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Eine neue Wählergruppe für Rösrath

Eine neue Wählergruppe für Rösrath

Die Rösrather Politik wird belebt. Man könnte auch sagen: wiederbelebt.
Eine neue politische Gemeinschaft hat sich formiert, die ForsPark Wählergruppe, um die Zukunft in Rösrath gemeinsam mit den hier lebenden Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Also mit Ihnen. Gemeinsam im Dialog.

Das ist neu!

Ihr Ansatz ist ein völlig anderer, als man es bisher von der Rösrather Politik gewohnt ist. Das neu formierte Team um Yannick Steinbach will Politik und Stadtentwicklung mit den und für die hier lebenden Menschen machen und nicht gegen sie.
Die ForsPark Wählergruppe will verkrustete Strukturen aufbrechen und eine qualitative Stadtentwicklung vorantreiben. Nicht quantitatives Wachstum ohne Rücksicht auf die negativen Konsequenzen. Verkehrswege sollen weiterhin belastbar bleiben, die Infrastruktur muss tragfähig bleiben und Grünflächen im Ort sind ein Schlüssel für Lebensqualität.

Entscheidungen, die unser aller Nachbarschaft für Jahrzehnte prägen, sollen mit uns und für uns getroffen werden.

Ein weiteres Anliegen ist die Pflege des Brauchtums und die Unterstützung derer, die im Sinne aller Einwohner das Brauchtum am Leben erhalten.
Brauchtum klingt vielleicht nach gestern, aber es hat den Charakter des Ortes wesentlich geprägt. Und Brauchtum bedeutet deutlich mehr, wenn man weiß, was unsere Vereine zu einem lebenswerten Rösrath alles beitragen. Und das ehrenamtlich. Die Wählervereinigung tritt weiterhin an, um die Arbeit der Vereine zu unterstützen – für alle Bürgerinnen und Bürger.

Natürlich gibt es weitere wichtige Themen wie Schule, Wirtschaft und auch Fluglärm, die behandelt und im Wahlprogramm ausgearbeitet werden.

Die neue ForsPark Wählergruppe lehnt es ab, dass Stadtentwicklung in einem kleinen, elitären Kreis von Politikern gemacht wird, die die Menschen bei ihren Entscheidungsprozessen aussperren. Sie wollen die Mitsprache aller Bürgerinnen und Bürgern auf allen Ebenen und Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Gestaltung unser aller Zukunft.

Die ForsPark Wählergruppe

Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, warum eine neue Wählergruppe unseren Vereinsnamen nutzt und wie Sie das einordnen sollen.

Alle Mitglieder der neuen Wählergruppe sind selbst ehrenamtlich in verschiedensten Organisationen tätig. Sie kennen die Vereinsarbeit gut und wissen was eine ehrenamtliche Tätigkeit, meist neben dem Beruf ausgeführt, bedeutet. Darüber hinaus teilen sie die Ziele des Vereins ForsPark e.V. und schätzen unseren konstruktiven Ansatz, nicht nur gegen etwas zu sein, sondern alternative Vorschläge für Rösrath und Forsbach zu erarbeiten und sich für diese einzusetzen. Daher entschieden die Gründer der Wählergruppe, sich den Namen ForsPark zu geben und das Logo leicht angepasst zu nutzen – als eindeutiges Zeichen für Bürgernähe.

Es soll aber auch an dieser Stelle betont werden, dass die ForsPark Wählergruppe keine vom Vereinsvorstand des ForsParks e.V. aufgestellte Wählergruppe ist. Sie ist eigenständig und in keiner Weise an irgendwelche Vorgaben des Vereins oder an Akteure des Vereins gebunden.

Andersherum bleibt der Verein ForsPark e.V. das, was er ist. Unsere Satzung bleibt unverändert, unsere Ziele ebenso. Wir sind weiterhin gemeinnützig und unabhängig und ausschließlich unseren Zielen verpflichtet.
Die Überschneidung mit der neuen Wählergemeinschaft besteht in der Anerkennung unseres Grundsatzprogramms und der in unserer Satzung beschriebenen Vereinsziele.

Ihre Mitsprache. Endlich und jetzt!

2020 ist das Jahr, in dem Sie also wieder eine echte Wahlmöglichkeit erhalten, nach vielen Jahren von Einheitsparteien in Rösrath.
Die ForsPark Wählergruppe wird keine Streitpartei sein, sondern sie setzt auf ein konstruktives Miteinander. Vor allem ein Miteinander mit Bürgerinnen und Bürgern! Was uns als Verein mit der neuen Wählergruppe verbindet, ist die Ansicht, dass ohne Ihr Engagement die Herausforderungen der Gesellschaft in Rösrath nicht erfolgreich zu bewältigen sind.
Daher ist das Ziel, die Bedeutung Ihrer möglichen Mitsprache und Mitgestaltung im Rat ein anderes Gewicht zu geben – oder besser gesagt, überhaupt ein Gewicht zu geben.

Die Mitglieder der ForsPark Wählergruppe

Yannick Steinbach, Wahlbezirk 18, Forsbach Nord-Ost
Uwe Bautz, Wahlbezirk 16, Forsbach Süd-Ost
Manfred Sterzenbach, Wahlbezirk 17, Forsbach Überhöfe
Bernd Steinbach, Wahlbezirk 15, Forsbach Süd-West
Chiara Rothfuss, Wahlbezirk 1, Rösrath Mitte
Anna Scheu genannt Mecker, Wahlbezirk 2, Rösrath Gerotten
Felix Pfister, Wahlbezirk 12, Hoffnungsthal Lehmbach/Büchel
Oliver Tesch, Wahlbezirk 10, Hoffnungsthal Vierkotten/Volberg

Weitere Informationen zur neuen Wählergruppe und den Kandidaten finden Sie unter
www.forspark.de

Bebauung des ForsParks ist städtebaulich nicht gerechtfertigt

Bebauung des ForsParks ist städtebaulich nicht gerechtfertigt

Die letzten Grünflächen und Frischluftschneisen werden in Rösrath zugebaut. Unsere Stadt soll um jeden Preis wachsen, infolge des von Profiteuren getriebenen Booms auf 30.000 Einwohner. Wir Rösratherinnen und Rösrather zahlen den Preis für diese Fehlentwicklung – mit höheren Mieten, immer mehr Verkehr, Platzmangel, Lärm und schlechter Luft.

Das Ergebnis der Erschließung des ForsParks steht in keinem Verhältnis zum Aufwand, zu den Kosten und zu den Belastungen für Forsbacherinnen und Forsbacher. Gemessen daran ist der Bebauungsplan Heidchenwiese städtebaulich nicht gerechtfertigt.

Ferner ist das Bauvorhaben weder abschließend durchdacht noch in seiner Dimension den Bürgerinnen und Bürgern klar dargestellt, da die ordnungsgemäße Entwässerung aus technischen und/oder topografischen Gründen tatsächlich unmöglich ist oder aus wirtschaftlichen (finanziellen) Gründen weder von der Gemeinde (Stadt) noch von einem anderen Erschließungsträger in absehbarer Zeit sinnhaft umgesetzt werden könnte.

Einzige Begründung hält nicht Stand

Die einzige von der Stadt Rösrath hervorgebrachte Begründung für eine Bebauung ist die „Erhöhte Nachfrage nach Wohnraum“ (Stand: 02/2020, S. 6).
Wachstum ist aber kein Naturgesetz!

Unsere Stadt leidet unter ihrem massiven Wachstum. Es verursacht hohe Mieten, immer mehr Verkehr und Verkehrschaos insbesondere an Schulen und Kindergärten, Umweltprobleme und zunehmende Mängel bei der Infrastruktur, vom überlasteten ÖPNV bis zur Terminknappheit bei Behörden und Ärzten.

Wenn seitens der Stadt versucht wird den Bebauungsplan „Heidchenwiese“ (ForsPark) zu begründen, ist nie von dem zeitgleich im Aufstellungsverfahren befindlichen Bebauungsplan Nr. 121 „Altvolberger Wiese“ die Rede. Warum aber soll ein Plangebiet von etwa 1,29 ha (ForsPark) ausgewiesen werden, wenn in unmittelbarer Nähe bereits ein Plangebiet von etwa 4 ha ausgewiesen wird?

Was nicht gesagt wird

Die Erforderlichkeit einer solchen zeitgleichen und räumlich nebeneinanderliegenden verbindlichen Bauleitplanung erschließt sich nicht und lässt vielmehr den Eindruck entstehen, dass die Stadt Rösrath unbedingt an ihrer sukzessive „zurückgefahrenen“ Bebauungsplanung Nr. 124 festhalten will, um sich nicht die Aufgabe dieser von Anfang an nicht zu rechtfertigenden Bauplanung vorhalten zu lassen.

Der vom ForsPark e.V. geforderte Verzicht der Bebauung des ForsParks im Sinne der allein städtebaulich zu rechtfertigenden „Nullvariante“ würde indes kein „Scheitern“ der Stadtplanung bedeuten, sondern eine notwendige Umkehr und Einsicht in die Notwendigkeit einer bauleitplanerischen Zurückhaltung in Zeiten des Klimawandels und der vorrangigen Nachverdichtung vorhandener Innenbereichsflächen.

Klimaschutz

Wir alle haben eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern! Wenn wir unseren Kindern eine lebenswerte Stadt hinterlassen wollen, müssen wir jetzt das Richtige tun. Das Plangebiet in Verbindung mit den randlich vorhandenen und angrenzenden Gehölzstrukturen ist aufgrund der vorherrschenden Nutzung als Wiesenfläche, teilweise als Bolzplatz, einen Lebensraum für verschiedene Kleinsäuger- und Vogelarten. Auch ist im Bereich des Plangebietes noch dazu mit dem Vorkommen von Fledermausarten wie der Zwergfledermaus zu rechnen (vgl. S. 5 des Umweltberichts vom 13.02.2020).

Da drängt sich einmal mehr die Frage auf, warum die Stadt Rösrath „sehenden Auges“ an diesem erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft festhält und „artenschutzrechtliche Konflikte“ billigend in Kauf nimmt.
Es gibt realistische und auch im Sinne einer Stadt positive Möglichkeiten der Nutzung einer solchen Fläche. Der vom Verein ForsPark e.V. gemachte Vorschlag zur Entwicklung einer innerörtlichen Naturfläche und Ausgleichsfläche wurde als „anmaßend“ beschimpft. Warum eigentlich?

Freizeit und Erholung

Für Forsbacherinnen und Forsbacher hat der ForsPark bereits jetzt eine anerkanntermaßen hohe Bedeutung als Naherholungswert in Natur und Landschaft. Die im Plangebiet verlaufenden Graswege und Trampelpfade werden in relativ starkem Maße von Spaziergängern, beispielsweise zum Ausführen von Hunden, frequentiert (vgl. S. 12 des Umweltberichts vom 13.02.2020). Der ForsPark als eine Fläche von mittlerem bis hohem landschaftsästhetischem Eigenwert wird durch die Bebauung unwiderruflich zerstört.
Dass die Stadt Rösrath als Trägerin der Planungshoheit aus diesem Dilemma zwischen landschaftsgebundener Erholung einerseits und negativer Naturprognose andererseits nicht die an sich einzig richtige Schlussfolgerung zugunsten der „Nullvariante“ zieht, sondern gleichsam starrsinnig an einer verbindlichen Bauleitplanung festhält, die sich mit fortlaufender Reduzierung des Plangebietes und der Wohneinheiten selbst in Frage stellt und städtebaulich nicht mehr zu rechtfertigen ist, leuchtet nicht ein.

Entwässerungsproblematik ungelöst!

Die Ausführungen zur Beseitigung des Niederschlagswassers im Umweltbericht vom 13.02.2020 (dort auf der S. 9) beschränken sich auf die bloße Beschreibung der Problemlage. Auf dem Plangebiet konnten keine Versickerungsraten gemessen werden. Das bedeutet, dass die Versickerung der anfallenden Regenwässer grundsätzlich vor Ort unmöglich ist! Mehr noch: die Kapazität des vorhandenen Kanalsystems am Kirchweg reicht nicht aus.
Und nun?! Eine echte Lösung hat die Stadt hierfür nicht. Lediglich zu finden ist eine etwas hilflos anmutende abschließende Bemerkung, dass eine Dachbegrünung von Garagen und Carports mit den Stadtwerken Rösrath abgestimmt sei und dass die Abstimmung und Freigabe der Kanalplanung über die Stadtwerke Rösrath erfolge.
Dies belegt nicht nur einmal mehr einen Verstoß gegen den Grundsatz der Erforderlichkeit der verbindlichen Bauleitplanung gemäß § 1 Abs. 3 Satz 1 BauGB, sondern indiziert sogleich insbesondere einen Verstoß gegen das bauleitplanerische Verbot der Konfliktverlagerung.
Die Stadt Rösrath plant „ins Blaue hinein“ und hat keinen Lösungsvorschlag für die Entwässerungsproblematik. Die Bürgerinnen und Bürger sind aber spätestens in der Offenlegung darüber zu informieren, welche Auswirkungen ein Bauvorhaben hat.

Verkehr

Das Bauvorhaben Heidchenwiese (ForsPark) führt verkehrstechnisch zu Konflikten, die zulasten Betroffener letztlich ungelöst bleiben!
Entgegen den Ausführungen von Runge IVP ausweislich deren Verkehrsuntersuchung aus August 2019 vermögen insbesondere die Erschließungsanlagen „Höhenweg“ und „Kirchweg“ keineswegs den durch die Bebauungsplanung induzierten zusätzlichen Verkehr problemlos aufzunehmen und abzuwickeln.

Die vorhandenen Straßenräume in Forsbach sind entsprechend der vorhandenen dörflichen Strukturen schmal ausgebaut und dadurch empfindlich gegenüber zunehmenden Verkehrsmengen. Die Verkehrslärmsituation an den Grundstücken der benachbarten Wohnbebauung wird sich signifikant verschlechtern. Dies betrifft alle Anwohner, angefangen von der Bensberger Straße, Im Käuelchen, Höhenweg, Kirchweg, Hoffnungsthaler Straße usw.
Insbesondere reicht es keinesfalls aus, dass nach einer einzigen einstündigen Verkehrsbeobachtung im Umfeld der Grundschule (Höhenweg und Kirchweg) der Schluss gezogen wird, dass der zusätzliche Neuverkehr „verträglich und verkehrssicher abgewickelt werden“ (vgl. S. 15 und 16 der Verkehrsuntersuchung aus August 2019). Soweit immerhin der Bringverkehr (Elterntaxis) dabei punktuell beobachtet worden ist, fehlt in der Verkehrsuntersuchung aus August 2019 immer noch die notwendige Gesamtanalyse und Folgeabschätzung, zumal der Neuverkehr des Plangebietes sich größtenteils über den Kirchweg und den Höhenweg auf die Bensberger Straße verteilen wird.

Verkehrsgutachten sind Augenwischerei

Viel schlimmer wiegt die Tatsache, dass jedes Verkehrsgutachten nur die Auswirkungen des Neuverkehrs aus dem singulären Bauvorhaben untersucht. Alle Bauvorhaben zusammen, und nicht zu vergessen die enorme Nachverdichtung bzw. Innenverdichtung in Rösrath, sorgen für Neuverkehr, der in Summe Probleme erzeugt, die in keinen Verkehrsgutachten analysiert werden.
Wir fordern die Aufstellung eines Verkehrsgutachten, welches den gesamten Neuverkehr aller aktueller Baugebiete in Rösrath analysiert und dessen Folgen für die Einwohner bewertet! Erst danach lassen sich einzelne Bauvorhaben korrekt bewerten und abschätzen.

Fazit

Diese bauleitplanerische „Salamitaktik“ der Stadt Rösrath ist insbesondere mit Blick auf die nach dem städtebaulichen Entwurf  innerhalb des Plangebietes vorgesehenen überdimensionierten Sackgasse (mit einer Wendeanlage als öffentliche Verkehrsfläche) mehr als durchsichtig, um später hieran anschließend diejenige Erschließung fortzuführen, die mit der Aufgabe der alten Bebauungsplanung Nr. 119 „Kirchweg“ verknüpft war. Es bedeutet nichts anderes, als dass die Stadt Rösrath weiterhin an dem Ziel einer Gesamtbebaung des Areals festhält.

Der ForsPark e.V. fordert, dass das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan der Stadt Rösrath Nr. 124 „Heidchenwiese“ eingestellt respektive ein Aufhebungsbeschluss gefasst wird, um die hier in Rede stehende „Außenbereichsinsel“ so ökologisch wertvoll zu belassen, wie sie ist!

Oder auch, die verantwortlichen Akteure der Stadt Rösrath sind sogar so souverän, dass sie sich den Vorschlag des Vereins ForsPark e.V. – das Handlungskonzept ForsPark – noch einmal ohne emotionale Antipathie gegenüber dem ForsPark e.V. anschauen und die ein oder andere gute Idee darin entdecken.

 

Weniger Neubildung von Grundwasser

Weniger Neubildung von Grundwasser

Die Grünen haben eine Große Anfrage zur Wassernutzung in Nordrhein-Westfalen gestellt.

In dem Antwortbericht dazu gibt dazu einige erfreuliche Erkenntnisse, wie z.B. dass der Pro-Kopf-Wasserverbrauch in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen rund 30 Jahren um knapp 13 Prozent gesunken ist.

Leider sind aber auch andere Fakten mindestens besorgniserregend. Dazu gehört, dass die Neubildung von Grundwasser sich binnen 20 Jahren halbiert hat. Ein Grund dafür ist weiterhin die Versiegelung von Flächen und der damit einhergehende Verlust von Grünland. Erschreckend ist, dass der Flächenverbrauch weiterhin zunimmt, trotz aller bekannten Folgen.

Die ökologischen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt sind enorm und bereits heute spürbar. Aufgrund der übermäßigen Bodenversiegelung kann Regenwasser nicht mehr so gut versickern und die Grundwasservorräte auffüllen. Ferner steigt das Risiko, dass bei starken Regenfällen die Kanalisation oder die Vorfluter die oberflächlich abfließenden Wassermassen nicht fassen können und es somit zu örtlichen Überschwemmungen kommt. Der Bau von zwei Regenrückhaltebecken allein in Forsbach ist der beste Beleg. Die Abwasserproblemtik am ForsPark ist zudem ungelöst.
Die Kosten dafür und für alles andere werden aber ganz sicher von den Bürgerinnen und Bürgern getragen in Form von ständig steigenden Abgaben. Denn Wachstum ist teuer, sehr teuer!

In Rösrath wird gebaut, als gäbe es kein einziges dieser Probleme. Eine Freifläche, wie der ForsPark, wird uns als Brachfläche „verkauft“, also als nutzlose Fläche, die es -wirtschaftlich- zu nutzen gilt. Dass eine solche Freifläche aber einen übergeordneten Nutzen hat und wichtiger Bestandteil von komplexen natürlichen Zusammenhängen ist, die unsere Lebensgrundlage bilden, das wird ignoriert.

Das Bauvorhaben Am ForsPark hat keine fundierte Grundlage. Alternativkonzepte sind vorhanden und wurden u.a. vom ForsPark e.V. vorgelegt.

Es ist an der Zeit, das ganze Bild zu betrachten, Zusammenhänge zu erkennen.

Dafür brauchen wir Politiker, die mit Augenmaß und Weitsicht denken und handeln. Wir brauchen keine Politiker, die gegen die Menschen arbeiten, die in Rösrath leben beziehungsweise deren Interessen völlig ignorieren.